Barf Öl für Hunde – Welches Öl zum Barfen?

Barfen für Hunde, was ist das? Für das Barfen gibt es verschiedene Definitionen, zum Beispiel biologisch artgerechte Rohfütterung. Es bedeutet, dass du das Futter für deinen lieben Hund aus frischen Zutaten selbst zubereitest. In seinen Napf gehören dabei nicht nur Fleisch und Fisch. Auch Obst und Gemüse sowie Kohlehydrate spielen bei einer artgerechten Ernährung für Hunde eine wichtige Rolle.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist ein gutes Öl wegen seiner essentiellen Fettsäuren. Wieso du beim Barfen Öle füttern solltest und welche für Hunde geeignet sind, verrate ich dir jetzt.

Darum benötigst du beim Barfen ein Barföl

Öle sind beim Barfen mindestens so wichtig wie die anderen Zutaten. Sie sorgen dafür, dass fettlösliche Vitamine vom Körper verwertet werden können. Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören Vitamin A, E, D und K.

  • Vitamin A unterstützt die Sehkraft und das Immunsystem
  • Vitamin D ist wichtig für den Knochenaufbau sowie die Knochenstabilität
  • Vitamin E ist gut für die Haut und stärkt das Immunsystem
  • Vitamin K reguliert die Blutgerinnung und den Calciumstoffwechsel.

Fehlen deinem treuen Freund diese Vitamine, kann dies zu Mangelerscheinungen und Erkrankungen führen. Gleichzeitig enthalten die Öle selbst wichtige Fettsäuren und Vitamine. Zu den relevanten Fettsäuren zählen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren.

  • Omega-3-Fettsäuren unterstützen ein gesundes Immunsystem und stärken die Abwehrkräfte.
  • Omega-6-Fettsäuren tragen zu einer guten Wundheilung bei. Sie sind zudem wichtig für das Wachstum, die Haut und die Blutgerinnung.
Dog-Native Wildfischöl

 

Dog-Native Wildfischöl für Hunde

 

  • Hochwertiges Fischöl zum Barfen aus nachhaltigem Wildfang in dunkler Glasflasche
  • Sehr hoher Omega-3 Anteil von 34%, damit deine Fellnase gut versorgt wird
  • Regelmäßige Überprüfung auf Schadstoffe, Umweltgifte und Schwermetalle
  • 100% natürlich und frei von Antibiotika, da das Fischöl aus Wildfang stammt
Mehr Infos zum Produkt

Öle sind wegen der enthaltenen Fettsäuren somit eine ideale Ergänzung beim Barfen. Wieso pflanzliche Öle für die ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren nicht ausreichen, das erfährst du im nächsten Abschnitt.

Darauf musst du bei einem Barf Öl achten

Omega-3-Fettsäuren können nicht vom Organismus deines Hundes produziert werden. Er ist für eine ausreichende Versorgung darauf angewiesen, sie über die Nahrung aufzunehmen. Daher werden mehrfach ungesättigte Fettsäuren auch als essentielle Fettsäuren bezeichnet.

Das sind Omega-3-Fettsäuren:

Die essentiellen Omega-3-Fettsäuren bestehen aus drei verschiedenen Teilen. Dazu gehören die Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA)

  • Alpha-Linolensäure kann der Organismus nicht selber herstellen. Dein Schatz muss sie in ausreichender Menge über sein Futter bekommen. ALA kommt in pflanzlichen Ölen wie Hanföl, Leinöl oder Walnussöl vor.
  • Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure kann der Organismus in ganz kleiner Menge selbst aus Alpha-Linolensäure herstellen. Das ist jedoch viel zu wenig. Aus diesem Grund musst du sie deinem lieben Hund über die Nahrung zuführen. EPA und DHA kommen vor allem in Meeresfischen wie Hering, Sardelle und Lachs vor. Mit pflanzlichen Ölen kannst du den Bedarf an EPA und DHA nicht abdecken.

Das sind Omega-6-Fettsäuren

Bei den Omega-6-Fettsäuren sind besonders diese beiden zu nennen: Linolsäure und Gamma-Linolensäure (GLA). Linolsäure kommt zum Beispiel in Nüssen und pflanzlichen Ölen vor. GLA ist in pflanzlichen Ölen enthalten.

  • Linolsäure ist eine zweifach ungesättigte Fettsäure. Durch sie wird unter anderem der Wasserhaushalt der Haut reguliert. Ein Mangel an Linolsäure kann zu stumpfem Fell, schuppiger Haut und Haarausfall führen.
  • Gamma-Linolensäure ist eine dreifach ungesättigte Fettsäure. Sie spielt eine wichtige Rolle für das Gehirn, die Nervenreizleitung und eine gesunde Haut.

Gut zu wissen: Entscheidend für ein gutes Öl beim Barfen ist nicht nur der Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Es kommt auf ein optimales Verhältnis der Fettsäuren untereinander an. Der Grund dafür ist, dass beide Fettsäuren das gleiche Enzymsystem nutzen. Bei ihrer Verarbeitung entstehen Botenstoffe, die Entzündungen beeinflussen. Die einen wirken dabei eher entzündungshemmend, die anderen fördern entzündliche Prozesse.

Barf Rezepte für Hunde

Damit das Verhältnis beider Botenstoffe ausgewogen ist, solltest du Öle mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und einem geringen Anteil an Omega-6-Fettsäuren verwenden. Achte darauf, dass das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren den Wert 5:1 nicht überschreitet.

Weitere Faktoren für ein hochwertiges Barföl sind diese hier:

  • Es sollte eine Schadstoffanalyse vorliegen und diese transparent kommuniziert werden.
  • Das Öl sollte 10 IE/ml natürliches Vitamin E enthalten.
  • Das Öl sollte in einer dunklen Glasflasche abgefüllt sein.
  • Empfehlenswert ist zudem ein Öl aus biologischem Anbau.
  • Bei den pflanzlichen Ölen sollte es sich um ein kaltgepresstes Öl handeln, denn diese sind qualitativ hochwertiger. Gleichzeitig müssen sie schneller verbraucht werden, da sie eine geringere Haltbarkeit haben als raffinierte Öle. Raffinierte Öle werden bei der Produktion stark erhitzt. Manche hitzeempfindliche Vitamine und Mineralstoffe gehen dabei verloren.

Bewahre deine Barföle immer kühl und lichtgeschützt auf, damit sie nicht ranzig werden.

Dog-Native Wildfischöl

 

Dog-Native Wildfischöl für Hunde

 

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Diese Barf Öle für Hunde gibt es

Das Angebot an Ölen ist groß, doch welche davon sind zum Barfen geeignet? Hier habe ich für dich eine Übersicht mit den wichtigsten Ölen.

369 Öl

Hinter der Bezeichnung 3-6-9 Barf-Öl verbirgt sich ein natürliches Öl, das sich aus drei Teilen zusammensetzt. Es besteht aus Omega-3-Fischöl, gesundem Hanföl und natürlichem Vitamin E. Die Anteile aus EPA, DHA und Vitamin E sind bei diesem Produkt ideal aufeinander abgestimmt.

Lachsöl

Lachsöl ist reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren und enthält zudem Omega-6-Fettsäuren. Der Anteil an Omega-3 liegt jedoch höher. Reines Lachsöl kann sich durch seine essentielle Omega-3-Fettsäuren positiv auf die Haut und das Immunsystem auswirken. Einer dieser positiven Effekte ist glänzendes Fell.

Algenöl

Algenöl ist eine gute Alternative für Hunde, die allergisch auf Fisch reagieren. Algen dienen Fischen als natürliche Nahrungsquelle, um an diese Fettsäuren zu kommen. Algenöl hat wie Fischöl einen hohen Gehalt an essentiellen Omega-3-Fettsäuren, ist aber rein pflanzlichen Ursprungs.

Leinöl

Gewonnen wird Leinöl aus den reifen Öllein-Samen sowie Leinsamen. In diesem Öl sind viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, vor allem Alpha-Linolensäure. Im Verhältnis stecken in Leinöl mehr Omega-3 als Omega-6-Fettsäuren, darüber hinaus enthält es Vitamin E. Ein Nachteil von Leinöl ist jedoch, dass es schnell schlecht wird. Du solltest es nach Anbruch innerhalb von zwei Wochen aufbrauchen. Eine bessere Verwertbarkeit bezogen auf die Alpha-Linolensäure bieten Fischöle.

Hanföl

Bei Hanföl handelt es sich um ein Speiseöl, das aus den Hanfsamen gewonnen wird. Es ist nicht zu verwechseln mit CBD-Öl, das aus Blüten und Blättern hergestellt wird. Hanföl enthält viele Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren, aber auch wertvolle Mineralstoffe und wichtige Vitamine. Es stellt daher eine optimale Ergänzung zum Barfen dar.

Außer diesen Ölen kannst du auch Rapsöl, Olivenöl und Borretschöl füttern. Bedenke bei allen pflanzlichen Ölen aber immer, dass sie nicht für eine Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ausreichen. Eine gute Option zur Abdeckung dieser wertvollen essenziellen Fettsäuren ist das Dog-Native Wildfischöl. Klicke hier, um mehr darüber zu erfahren.

Jedes Öl bringt eine eigene Zusammensetzung mit. Für eine sinnvolle Unterstützung deines Vierbeiners solltest du die Vorzüge verschiedener Öle variieren oder kombinieren. Damit sorgst du für Abwechslung und versorgst deinen Fellfreund vielseitig mit wichtigen Nährstoffen.

So viel Öl zum Barfen sollte dein Hund pro Tag bekommen

Auf vielen Barfölen ist eine Dosierungsempfehlung angeben, an der du dich orientieren kannst.

Als grobe Faustregel gilt, dass ein Hund pro Kilogramm Körpergewicht bis zu 1 Gramm Öl bekommen darf. Oft wird zu 0,3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht geraten. Wiegt dein treuer Begleiter also 10 kg, wären das 3 Gramm Öl pro Tag. Dies entspricht ungefähr einem Teelöffel.

Mit hinein in die Dosierung spielen neben dem Gewicht auch sein Gesundheitszustand sowie seine Aktivität. Ein übergewichtiger Vierbeiner sollte tendenziell weniger Öl bekommen als ein schlanker.

Achte darauf, wie dein Schatz das Öl verträgt. Taste dich bei der täglichen Dosis lieber vorsichtig heran, als es zu übertreiben.

Fazit

Öle spielen beim Barfen für Hunde sowie einer gesunden Ernährung eine große Rolle. Sie versorgen deinen lieben Vierbeiner mit essenziellen Fettsäuren und enthalten wichtige Nährstoffe sowie Vitamine. Gleichzeitig tragen die Öle dazu bei, dass er die fettlöslichen Vitamine aufnehmen kann.

Wertvolle Omega-3-Fettsäuren kann dein Fellfreund besser aus Fischölen verwerten als aus pflanzlichen Ölen. Leidet er unter eine Fischallergie, stellt Algenöl eine gute Alternative dar.

Mit welchen Ölen hast du beim Barfen gute Erfahrungen gemacht? Teile sie gerne mit uns in den Kommentaren.

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