Natürliche Entzündungshemmer für Hunde

Denkst du bei Entzündungen auch daran, dass dein lieber Hund jetzt viele Medikamente einnehmen muss? Das ist nicht immer notwendig. Es gibt natürliche Entzündungshemmer, mit denen du sie in den Griff bekommen oder deutlich reduzieren kannst. Erfahre, welche Funktionen Entzündungen im Körper haben und welche die besten Mittel gegen zu viele Entzündungen bei deiner Fellnase sind.

Was ist eine Entzündung?

Eine Entzündung ist eine Schutzreaktion und deshalb ein wichtiger Prozess im Körper. Bei Verletzungen, Krankheitserregern, einer Allergie oder Autoimmunerkrankung aktiviert der Körper deines treuen Begleiters Zellen des Immunsystems. Diese beseitigen den Krankheitserreger oder den Fremdkörper.

Bei diesem Prozess entstehen Symptome wie Wärme, Rötung, Schwellung, Schmerzen und Funktionseinschränkung der betroffenen Stelle. Nachdem die Entzündung verschwunden ist, klingen alle Symptome wieder ab.

Wenn dein lieber Hund unter chronischen Entzündungen leidet, dann verschwinden die Symptome nicht, obwohl die Verletzung oder Krankheit geheilt ist. Um sie abklingen zu lassen, gibt es Stoffe, die Entzündungen hemmen.

Es gibt viele Krankheiten, die mit Entzündungen zusammenhängen. Alle Krankheiten mit der Endung –itis gehören dazu (-itis bedeutet griechisch „Entzündung“), zum Beispiel Polyarthritis. Es gibt auch entzündliche Krankheiten ohne diese Endung, zum Beispiel Asthma.

Natürliche Entzündungshemmer

Es gibt Medikamente, die bei Entzündungen helfen, diese sind allerdings oft nicht notwendig. Eine Reihe von natürlichen Stoffen, die in Tieren und Pflanzen vorkommen, wirken Entzündungen entgegen.

Dabei gibt es zwei wichtige Gruppen: Omega-3-Fettsäuren und Polyphenole.

Bei den Omega-3-Fettsäuren ist vor allem das Verhältnis zu den Omega-6-Fettsäuren wichtig.

Omega-6 kommt öfter in der Nahrung vor. Wenn es einen Überschuss an Omega-6 gibt, hemmt es die Omega-3-Fettsäuren. Außerdem ist Omega-6 im Gegensatz zu Omega-3 entzündungsfördernd.

Omega-3-Fettsäuren kommen auch in einer Reihe von Nahrungsmitteln vor. Omega-3 Fettsäuren aus pflanzlichen Quellen müssen im Körper erst umgewandelt werden, wobei ein Teil der Wirkung verloren geht. Daher ist Omega-3 Fettsäuren aus Kaltwasserfischen aus dem Meer am besten geeignet.

Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, das heißt sie sind für die Pflanze nicht lebensnotwendig. Zu ihnen gehören Farb- und Geschmacksstoffe und Tannine. Diese Stoffe sollen Insekten anlocken oder vor Fressfeinden schützen. Sie sind vor allem in oder direkt unter der Schale von Obst, Gemüse und Vollkorngetreide zu finden.

Polyphenole sind Antioxidantien und wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Eine Studie mit Granatäpfeln zeigt ihre Wirkung.

Nicht alle Nahrungsmittel, die Polyphenole enthalten, sind für Hunde geeignet. Trauben und Schokolade enthalten diese Stoffe ebenso, haben im Hundenapf allerdings nichts verloren.

Deshalb gehe ich auf zwei Nahrungsmittel genauer ein, weil sie:

  • einen hohen Anteil entzündungshemmender Stoffe haben
  • ihre Wirkung wissenschaftlich belegt ist
  • sie für Hunde gut verträglich sind

Für alle Stoffe gilt: Mehr ist nicht besser. Alle Stoffe können bei zu hoher Dosierung giftig wirken oder wichtige Prozesse im Körper hemmen. Der Hundekörper deiner Fellnase braucht den Entzündungsprozess. Du möchtest ihn reduzieren aber nicht abstellen.

Lachsöl für Hunde
Für das beste Omega-3 muss dein lieber Hund nicht fischen gehen

Fischöl aus Wildfang: das beste Omega-3

Omega-3-Fettsäuren lindern Beschwerden. Zur Wirkung von Omega-3 gibt es mehrere Studien. Fellnasen, die Omega-3-Fettsäuren verfüttert bekamen, hatten in mehreren Bereichen bessere Werte als die Kontrollgruppen. Bei von Arthrose betroffenen Hunden reduzierten sich Beschwerden wie Lahmheit und Schmerzen und es waren weniger entzündungsfördernde Stoffe im Blut nachzuweisen.

Fischöl enthält viel Omega-3. Es ist als Öl oder in Kapselform erhältlich. Wildfischöl aus nachhaltiger Fischerei mit hohem Omega-3 Anteil ist die beste Wahl. Denn dort werden meistens verschiedenen Fischarten verwendet, die zusammen einen deutlich höheren Anteil Omega-3 enthalten, als das z.B. bei Lachs der Fall ist. Du musst deinem Hund daher weniger füttern und kannst seine Lebensqualität trotzdem steigern.

Achte beim Kauf von Wildfischöl darauf, dass es schadstoffgeprüft ist. Denn leider kommt es vor, dass unsere Fellnasen Schadstoffe durch schlechtes Öl aufnehmen, weshalb die Schadstoffanalyse so wichtig ist! Wenn ein Hersteller kein Analyse-Zertifikat hat, solltest du unbedingt die Finger weg lassen. Die Gefahr, dass dein Hund mit Umweltgiften belastet wird, ist einfach zu groß.

Das Öl sollte außerdem in einer dunklen Glasflasche abgefüllt sein und natürliches Vitamin E enthalten. Dadurch wird die Haltbarkeit erhöht und du kannst dir sicher sein, dass keine Weichmacher im Öl sind, wie das z.B. bei Plastikflaschen der Fall sein kann. Du brauchst dir also auch bei einer größeren Flasche keine Sorgen zu machen, dass du deinem lieben Hund ranziges Öl fütterst.

Wenn du diese Dinge beachtest, dann kannst du dir sicher sein, dass dein treuer Begleiter ein hochwertiges Wildfischöl bekommt und es ihm wirklich, nachhaltig besser geht! Du tust ihm damit etwas gutes und hilfst ihm, wieder besser aufzustehen und zu laufen.

Beachte bei der Dosierung die Angaben des Herstellers. Als Richtlinie gilt ein Teelöffel pro 10 Kilogramm Körpergewicht pro Tag.

Gelenke Quiz
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Kurkuma: die Königin der Polyphenole

Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse und fällt durch das kräftige Gelb auf. Der enthaltene Stoff Curcumin ist der Entzündungshemmer. Curcumin hat eine ähnlich schmerzlindernde Wirkung wie Medikamente. Weniger Schmerzen, mehr Beweglichkeit, weniger Entzündungen.

Kurkuma ist in Form von Pulvern, Kapseln, Pasten und Tropfen erhältlich. In den Präparaten ist außerdem Piperin und Fett enthalten, um die Aufnahme von Curcumin zu verbessern. Das fettlösliche Curcumin alleine wirkt kaum, weshalb die anderen Stoffe bei der Aufnahme helfen. Piperin kommt in Schwarzem Pfeffer vor und gibt ihm seine Schärfe.

Deshalb ist es wichtig, nicht einfach die Kurkumadose für das Curry aus dem Regal zu holen und über das Futter zu streuen. Es wirkt kaum und lässt sich nicht so gut dosieren. Achte bei der Dosierung mit Präparaten auf die Angaben des Herstellers. Wie beim Omega-3 kannst du auch zu viel verfüttern. Verteile Kurkuma auf mehrere kleine Mengen täglich, um die Wirkung zu verbessern.

Kurkuma wird von den meisten Hunden gut vertragen und kann bei Entzündungen und Entzündungskrankheiten sowie zur Vorbeugung eingesetzt werden. Hunde, die Probleme mit Galle (zum Beispiel Gallensteine) oder Leber haben, sollten auf Kurkuma verzichten, da die Wurzel eine gallentreibende Wirkung hat. Tragende Tiere und Hunde kurz vor einer Operation müssen auch auf Kurkuma verzichten, da der Stoff blutverdünnend wirkt.

Entzündungen hemmen ohne Medikamente

Entzündungen lassen sich oft mit der richtigen Bewegung und Nahrung in den Griff bekommen. Natürlich helfen Medikamente bei schweren Fällen, du kannst aber mit ein paar hemmenden Stoffen vorher gegen Entzündungen vorgehen.

Welche natürlichen Entzündungshemmer haben bei deinem lieben Hund geholfen? Schreibe es gerne in die Kommentare.

Gibt es einen Hundebesitzer, der sich nicht wünscht, dass es seiner Fellnase gut geht?

Hat dein lieber Hund Probleme mit Entzündungen oder läuft schlecht? Kratzt sich dein lieber Hund ständig oder hat stumpfes Fell? Oder möchtest du einfach, dass deine Fellnase noch lange fit und agil bleibt?

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Das Öl schmeckt meinen beiden Fellnasen sehr gut und wird auch von unserem allergischen Border-Collie-Mix sehr gut vertragen. Die Schuppen auf seiner Haut sind komplett verschwunden und er kratzt sich gar nicht mehr!

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Ein Kommentar zu “Natürliche Entzündungshemmer für Hunde

  1. Genia sagt:

    Butterfly und Missy bekommen beide seid ca 2 Jahren Gelenkfit und Wildfang Öl seid es verfügbar war. Beide mögen es gerne im Futter. Wenn Bfly warme Glieder hat bekommt sie einen Quarkwickel, das tut ihr gut. Damit kommen wir gut klar.

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